
Mamma Leone
Wie klettert man im «GaultMillau» einen Punkt hoch? Beispielsweise mit einem besonders verblüffenden, wunderbaren Gericht, das man so nicht überall kriegt. Wir bestellten im «Mamma Leone» am Mühlenplatz Misto di pesce e crostacei (69 Franken pro Person) und entdeckten auf einer länglichen Platte die volle Ladung Mittelmeer: Steinbutt, Wolfsbarsch, Lachs, Hummer, Crevetten, Oktopus (wunderbar zart!) und Tuna (asiatisch kurz gebraten). Der Wow-Moment dabei: Jede einzelne Komponente war mit grösster Sorgfalt präzis auf den Punkt gebraten. Und ein zauberhaftes Töpfchen gab’s noch dazu: Vongole, in Weisswein und Olivenöl zubereitet. Beim Risotto hätten wir einen Verbesserungsvorschlag: Weniger Parmigiano – damit die Zitrone, die so gut zum Meergetier passt, besser zur Geltung kommt.
Luzerner lieben italienische Restaurants. Der portugiesische Schwerarbeiter José da Silva hat die Nase vorn, weil er in seinem täglich geöffneten, auf den ersten Blick wenig spektakulären Ristorante sehr viel bietet. Pasta natürlich, aber auch das Beste aus dem Meer und Heftiges aus dem Ofen. Wir denken dabei an die 48 Stunden lang sous vide gegarte Kalbshaxe mit Gremolata, Saisongemüse und Risotto. Kleiner Tipp: Die Haxe, stolze 1,3 Kilo schwer, gleich bei der Tischreservation vorbestellen. Das eleganteste Angebot für Fleischtiger: Entrecote Miyazaki A5 aus der ersten Wagyu-Liga.
Am besten gefällt es uns im «Mamma Leone», wenn die Ragazzi ihrer italienisch-mediterranen Linie treu bleiben und nicht allzu stark Richtung Fine Dining schielen. Sie sorgen auch so für echte Highlights: Die riesigen Ravioli etwa stecken in einem hauchdünnen Wonton-Teig. Wünscht der Gast Kalbfleisch in der Füllung statt modische Burrata mit getrockneten Pomodori, dann werden ein paar Exemplare schon mal à la minute zubereitet. Die Hummerbisque ist voll Power und mit reichlich Hummerabschnitten drin in der Suppe. Beim Hausklassiker Spaghetti alle vongole stimmt alles: erstklassige Pasta («Rummo»), erstklassige Venusmuscheln (von Bianchi) mit Knoblauch und Weisswein. Pizza in 14 Varianten.


Wie klettert man im «GaultMillau» einen Punkt hoch? Beispielsweise mit einem besonders verblüffenden, wunderbaren Gericht, das man so nicht überall kriegt. Wir bestellten im «Mamma Leone» am Mühlenplatz Misto di pesce e crostacei (69 Franken pro Person) und entdeckten auf einer länglichen Platte die volle Ladung Mittelmeer: Steinbutt, Wolfsbarsch, Lachs, Hummer, Crevetten, Oktopus (wunderbar zart!) und Tuna (asiatisch kurz gebraten). Der Wow-Moment dabei: Jede einzelne Komponente war mit grösster Sorgfalt präzis auf den Punkt gebraten. Und ein zauberhaftes Töpfchen gab’s noch dazu: Vongole, in Weisswein und Olivenöl zubereitet. Beim Risotto hätten wir einen Verbesserungsvorschlag: Weniger Parmigiano – damit die Zitrone, die so gut zum Meergetier passt, besser zur Geltung kommt.
Luzerner lieben italienische Restaurants. Der portugiesische Schwerarbeiter José da Silva hat die Nase vorn, weil er in seinem täglich geöffneten, auf den ersten Blick wenig spektakulären Ristorante sehr viel bietet. Pasta natürlich, aber auch das Beste aus dem Meer und Heftiges aus dem Ofen. Wir denken dabei an die 48 Stunden lang sous vide gegarte Kalbshaxe mit Gremolata, Saisongemüse und Risotto. Kleiner Tipp: Die Haxe, stolze 1,3 Kilo schwer, gleich bei der Tischreservation vorbestellen. Das eleganteste Angebot für Fleischtiger: Entrecote Miyazaki A5 aus der ersten Wagyu-Liga.
Am besten gefällt es uns im «Mamma Leone», wenn die Ragazzi ihrer italienisch-mediterranen Linie treu bleiben und nicht allzu stark Richtung Fine Dining schielen. Sie sorgen auch so für echte Highlights: Die riesigen Ravioli etwa stecken in einem hauchdünnen Wonton-Teig. Wünscht der Gast Kalbfleisch in der Füllung statt modische Burrata mit getrockneten Pomodori, dann werden ein paar Exemplare schon mal à la minute zubereitet. Die Hummerbisque ist voll Power und mit reichlich Hummerabschnitten drin in der Suppe. Beim Hausklassiker Spaghetti alle vongole stimmt alles: erstklassige Pasta («Rummo»), erstklassige Venusmuscheln (von Bianchi) mit Knoblauch und Weisswein. Pizza in 14 Varianten.


