
La Colombe Boutique Hotel
Die Location ist ein Traum. Vor allem im Sommer, wenn die Terrasse vor der Altstadtkulisse in Betrieb ist. Dann herrscht mediterrane Stimmung und «Tout Zoug» pilgert zur lauschigen Adresse mit Sonnenuntergangs-Garantie. Seit Giovanni Melis und seine Partnerin Aline Sigrist das Restaurant im Boutiquehotel betreiben, ist die «Taube» auch kulinarisch ein «Must go». Hier wird eine zeitgenössische, mediterrane Küche geboten, die neu auch mit Nachhaltigkeit punktet und das Slow-Food-Prädikat trägt. Am Mittag gibt’s ein praktisches Lunchmenü, am Abend geht’s etwas ambitionierter zur Sache, und man spürt die diversen Stages, die Chef Giovanni Melis bei Bottura, Adrià und Redzepi, den Grossen der Zunft, absolviert hat.
Wir starteten mit Pastrami vom Rind, das hier mit Wassermelone, Kerbelöl, Bärlauch und Macadamianüssen zur frisch-sommerlichen Vorspeise wird. Eher bieder dann der Bio-Sommersalat, der einzig mit fermentierten Radieschen aufgepeppt wurde. Stark dagegen das pochierte Ei, begleitet von Spargeln und jungen Erbsen mit veganem Kaviar – cremig, süss, salzig und Umami pur. Das Niveau nicht halten konnte leider das leicht zähe Kalbskotelett, das an süsslichem Holunderbeerenjus mit fast rohen Mini-Rüebli und Himbeerchutney serviert wurde. Etwas retortenhaft und gar trocken war der Spargelrisotto mit Zitronenthymian und Ricotta.
Am Schluss überzeugte dagegen das Signature-Tiramisu. Passionierte Servicecrew, zeitgemässe Weinkarte mit alkoholfreien Provenienzen, teilweise aber auch etwas modischen Etiketten und Prestigetropfen aus dem Bordeaux – wohl angepasst an die sozio-ökonomische Klientel in Zug.


Die Location ist ein Traum. Vor allem im Sommer, wenn die Terrasse vor der Altstadtkulisse in Betrieb ist. Dann herrscht mediterrane Stimmung und «Tout Zoug» pilgert zur lauschigen Adresse mit Sonnenuntergangs-Garantie. Seit Giovanni Melis und seine Partnerin Aline Sigrist das Restaurant im Boutiquehotel betreiben, ist die «Taube» auch kulinarisch ein «Must go». Hier wird eine zeitgenössische, mediterrane Küche geboten, die neu auch mit Nachhaltigkeit punktet und das Slow-Food-Prädikat trägt. Am Mittag gibt’s ein praktisches Lunchmenü, am Abend geht’s etwas ambitionierter zur Sache, und man spürt die diversen Stages, die Chef Giovanni Melis bei Bottura, Adrià und Redzepi, den Grossen der Zunft, absolviert hat.
Wir starteten mit Pastrami vom Rind, das hier mit Wassermelone, Kerbelöl, Bärlauch und Macadamianüssen zur frisch-sommerlichen Vorspeise wird. Eher bieder dann der Bio-Sommersalat, der einzig mit fermentierten Radieschen aufgepeppt wurde. Stark dagegen das pochierte Ei, begleitet von Spargeln und jungen Erbsen mit veganem Kaviar – cremig, süss, salzig und Umami pur. Das Niveau nicht halten konnte leider das leicht zähe Kalbskotelett, das an süsslichem Holunderbeerenjus mit fast rohen Mini-Rüebli und Himbeerchutney serviert wurde. Etwas retortenhaft und gar trocken war der Spargelrisotto mit Zitronenthymian und Ricotta.
Am Schluss überzeugte dagegen das Signature-Tiramisu. Passionierte Servicecrew, zeitgemässe Weinkarte mit alkoholfreien Provenienzen, teilweise aber auch etwas modischen Etiketten und Prestigetropfen aus dem Bordeaux – wohl angepasst an die sozio-ökonomische Klientel in Zug.


