
Krafft Basel
Das traditionsreiche Hotel Krafft (seit 1873) mit dem eleganten Lokal und der Terrasse direkt am Rhein ist eine schon fast filmreife Kulisse für die hier gepflegte französische Küche. Umgesetzt wird sie auf der Karte mit vielen Klassikern (Côte de bœuf mit Café de Paris, geschmorte Lammhaxen) und im «Menu surprise» von Chef Lorenz Kaiser.
Er servierte zuerst ein «Os à moelle» beziehungsweise einen Markknochen mit Kräutersalat an Verjus-Vinaigrette und mit Baguette. Perfekt gebraten war im Hauptgang die Sole Meunière, schnörkellos von Butter, Zitrone, Petersilie und Kapern begleitet – aber säuerlicher Essiggeschmack störte den Gang leider empfindlich. Harmonisch war dafür am Schluss die Tartelette à la rhubarbe mit Vanillecreme, Rhabarberkompott, Meringue und Rhabarberglace. Das Dessert tröstete uns über den nur mit ein paar kleinen Reststücken bestückten Käsewagen hinweg, den wir vorbeirollen liessen. Beeindruckende Weinkarte.
Das traditionsreiche Hotel Krafft (seit 1873) mit dem eleganten Lokal und der Terrasse direkt am Rhein ist eine schon fast filmreife Kulisse für die hier gepflegte französische Küche. Umgesetzt wird sie auf der Karte mit vielen Klassikern (Côte de bœuf mit Café de Paris, geschmorte Lammhaxen) und im «Menu surprise» von Chef Lorenz Kaiser.
Er servierte zuerst ein «Os à moelle» beziehungsweise einen Markknochen mit Kräutersalat an Verjus-Vinaigrette und mit Baguette. Perfekt gebraten war im Hauptgang die Sole Meunière, schnörkellos von Butter, Zitrone, Petersilie und Kapern begleitet – aber säuerlicher Essiggeschmack störte den Gang leider empfindlich. Harmonisch war dafür am Schluss die Tartelette à la rhubarbe mit Vanillecreme, Rhabarberkompott, Meringue und Rhabarberglace. Das Dessert tröstete uns über den nur mit ein paar kleinen Reststücken bestückten Käsewagen hinweg, den wir vorbeirollen liessen. Beeindruckende Weinkarte.



