
Hotel & Restaurant Bären
Im stattlichen Suhrer «Bären» züngelten die Flammen, und einmal mehr war an einem Freitagabend im gediegenen «Bärenstübli» praktisch jeder Platz besetzt. Denn hier wird die Kunst des Flambierens noch hochgehalten – das am Tisch flambierte und tranchierte Chateaubriand ab zwei Personen war der Renner des Abends. Daneben stehen auf der Karte andere Klassiker, serviert wird auch das «Bärenmenü» mit drei bis fünf Gängen.
Hier gab’s nach zwei feinen Amuse-bouches – Kalbstatar mit Chiliperlen und Limonen-Mayonnaise sowie einer Jakobsmuschel auf Noilly-Prat-Schaum – zuerst ein Randencarpaccio mit Ziegenfrischkäse (natürlich flambiert), gebratenen Pilzen und karamellisierten Baumnüssen; der Vegi-Carpaccio wurde übrigens problemlos durch ein ebenso gutes Hirschcarpaccio ersetzt. Erfrischend schmeckte die Zitronengras-Kokossuppe mit ihrer Einlage, einer mit Black-Tiger-Shrimps gefüllten «Zigarre». Gar rustikal war dagegen der in grossen Würfeln servierte Räucherlachs trotz überzeugender Begleitung durch Quinoa, Kürbiscreme, Kräutersalat und Knäckebrot. Ein Prachtstück war dafür das Rindsfiletmedaillon in Meerrettichkruste mit vorzüglichem Rotwein-Randenrisotto und Mini-Fenchel. Dass im «Bären» nicht nur gekonnt, sondern auch saisonal gekocht wird, bewies am Schluss das stimmige Bratapfel-Tiramisu mit Crumble. Sorgfältig gepflegte, auf Europa und die Schweiz ausgerichtete Weinkarte mit hervorragenden offenen Crus.


Im stattlichen Suhrer «Bären» züngelten die Flammen, und einmal mehr war an einem Freitagabend im gediegenen «Bärenstübli» praktisch jeder Platz besetzt. Denn hier wird die Kunst des Flambierens noch hochgehalten – das am Tisch flambierte und tranchierte Chateaubriand ab zwei Personen war der Renner des Abends. Daneben stehen auf der Karte andere Klassiker, serviert wird auch das «Bärenmenü» mit drei bis fünf Gängen.
Hier gab’s nach zwei feinen Amuse-bouches – Kalbstatar mit Chiliperlen und Limonen-Mayonnaise sowie einer Jakobsmuschel auf Noilly-Prat-Schaum – zuerst ein Randencarpaccio mit Ziegenfrischkäse (natürlich flambiert), gebratenen Pilzen und karamellisierten Baumnüssen; der Vegi-Carpaccio wurde übrigens problemlos durch ein ebenso gutes Hirschcarpaccio ersetzt. Erfrischend schmeckte die Zitronengras-Kokossuppe mit ihrer Einlage, einer mit Black-Tiger-Shrimps gefüllten «Zigarre». Gar rustikal war dagegen der in grossen Würfeln servierte Räucherlachs trotz überzeugender Begleitung durch Quinoa, Kürbiscreme, Kräutersalat und Knäckebrot. Ein Prachtstück war dafür das Rindsfiletmedaillon in Meerrettichkruste mit vorzüglichem Rotwein-Randenrisotto und Mini-Fenchel. Dass im «Bären» nicht nur gekonnt, sondern auch saisonal gekocht wird, bewies am Schluss das stimmige Bratapfel-Tiramisu mit Crumble. Sorgfältig gepflegte, auf Europa und die Schweiz ausgerichtete Weinkarte mit hervorragenden offenen Crus.


