
Hirschen
Im «Hirschen» Oberägeri trifft sich Gott und die Welt. An den Tischen im Säli des altehrwürdigen Lokals wird russisch parliert, englisch verhandelt sowie im rustikalen Beizli zugerisch gejasst und über den letzten Dorfklatsch getratscht. Dass dies nicht als kultureller Spagat, sondern als bereichernde Ergänzung des behäbigen Umfelds am Ägerisee verstanden wird, ist das Verdienst von Patrizia Nussbaumer, die das Traditionshaus mit Verve und Können führt. Über Mittag gibt's ein preisgünstiges Menü, abends gehts mit dem drei- bis sechsgängigen «Hirschen-Menue» (ab 86 Franken) ambitiöser zu. Die Basis der Karte ist eine gutbürgerliche Schweizer Küche: Suppen, Salate, Steak, Markbein, Fleischvogel, Schnitzel, Geschnetzeltes.
Zum Auftakt liessen wir uns einen knackig frischen Frühlingssalat mit Himbeerdressing und eine subtil selbst gebeizte Lachsforelle aus lokaler Zucht (Sattel) mit mariniertem Gemüse, Brioches und Meerrettichsauce auftragen. Ambitionierter war das Kalbssteak aus dem Muotathal in Kaffeekruste mit Espresso-Sauce, Rosmarin-Frühlingskartoffeln und Frühlingsgemüse. Unprätentiös, aber gut, die gegrillte Lachsforelle mit Donauspargel und Sauce hollandaise.
Die Desserts sind bodenständig: eine Coupe Dänemark als Klassiker aus den Seventies. Oder eine feine, mit Zuger Kirsch gepimpte Kaffeeglace. Unser saisonaler Rhabarberkuchen hatte aber leider einen etwas pampigen Teigboden. Der Service ist aufmerksam und freundlich, die Ambiance mit Seeblick und Sommerterrasse überzeugt, und die Weinkarte listet nur wenige, aber zeitgemässe Crus zu anständigen Preisen.
Im «Hirschen» Oberägeri trifft sich Gott und die Welt. An den Tischen im Säli des altehrwürdigen Lokals wird russisch parliert, englisch verhandelt sowie im rustikalen Beizli zugerisch gejasst und über den letzten Dorfklatsch getratscht. Dass dies nicht als kultureller Spagat, sondern als bereichernde Ergänzung des behäbigen Umfelds am Ägerisee verstanden wird, ist das Verdienst von Patrizia Nussbaumer, die das Traditionshaus mit Verve und Können führt. Über Mittag gibt's ein preisgünstiges Menü, abends gehts mit dem drei- bis sechsgängigen «Hirschen-Menue» (ab 86 Franken) ambitiöser zu. Die Basis der Karte ist eine gutbürgerliche Schweizer Küche: Suppen, Salate, Steak, Markbein, Fleischvogel, Schnitzel, Geschnetzeltes.
Zum Auftakt liessen wir uns einen knackig frischen Frühlingssalat mit Himbeerdressing und eine subtil selbst gebeizte Lachsforelle aus lokaler Zucht (Sattel) mit mariniertem Gemüse, Brioches und Meerrettichsauce auftragen. Ambitionierter war das Kalbssteak aus dem Muotathal in Kaffeekruste mit Espresso-Sauce, Rosmarin-Frühlingskartoffeln und Frühlingsgemüse. Unprätentiös, aber gut, die gegrillte Lachsforelle mit Donauspargel und Sauce hollandaise.
Die Desserts sind bodenständig: eine Coupe Dänemark als Klassiker aus den Seventies. Oder eine feine, mit Zuger Kirsch gepimpte Kaffeeglace. Unser saisonaler Rhabarberkuchen hatte aber leider einen etwas pampigen Teigboden. Der Service ist aufmerksam und freundlich, die Ambiance mit Seeblick und Sommerterrasse überzeugt, und die Weinkarte listet nur wenige, aber zeitgemässe Crus zu anständigen Preisen.


