
Grand Hotel Zermatterhof
Treffpunkt «Matterhorn-Plaza»: privilegierter Blick aufs Horu, Lounge, Live Music. Und eine Brasserie, die hält, was der Name verspricht: Klassiker werden auf Top-Niveau neu interpretiert, Bordeaux-Grossflaschen kreisen – und vor allem im Winter rollt unter der eleganten Glaskuppel die silberne «Voiture» von Tisch zu Tisch: mit Wagyu-Huftdeckel, Perlhühnern, Seezungen und anderen «grosses pièces». Grandhotel-Feeling, entspannt interpretiert. Dunkle Anzüge tragen hier nur die freundlichen Maîtres.
Executive Chef Stefan Lünse tobt sich kulinarisch eigentlich im «Prato Borni» aus. Aber er kümmert sich mit seinem Stellverteter Jimmy Beck auch engagiert um die Brasserie-Karte. Was sich bei ihren Vorgängern bewährt hat, bleibt drauf. Neues kommt dazu: Die Burgunder Schnecken etwa, die hier nicht wie meist üblich in Kräuterbutter ertränkt werden, sondern von Weisswein, Crème fraîche, Lauch und Champignons umzingelt sind und so viel besser zur Geltung kommen. Beim Schneckenragout bleibt es nicht. Auch Kutteln (auf toskanische Art), Kalbskopf (mit Onsen-Ei), hausgemachte Foie-gras-Terrine (mit Süssweingelee) und eine grosszügig inszenierte Bouillabaisse sind im Klassikerangebot.
Notizen vom letzten Besuch: Wir bestellen in Grandhotels immer gern eine klassische Oxtail-Kraftbrühe. In der Küche gibt’s Berge von Knochen, also ist die Bouillon intensiv und auch vorbildlich heiss. Das gewisse Etwas in der Brühe: kleine, feine, sorgfältig geformte Plin. Beim Balfegó-Tuna-Tatar wird das Versprechen «pikant» eingelöst, wir mögen auch die fast violette Ponzu (mit Anchan-Tea) dazu. Beim Fisch setzen wir auf die Walliser Egli, ein blitzsauberes Zuchtprodukt; die Remouladensauce dazu ist selbstverständlich hausgemacht. 100 Prozent Wallis auch zum Dessert: Aprikosensorbet und Abricotine AOC bis zum Abwinken.


Treffpunkt «Matterhorn-Plaza»: privilegierter Blick aufs Horu, Lounge, Live Music. Und eine Brasserie, die hält, was der Name verspricht: Klassiker werden auf Top-Niveau neu interpretiert, Bordeaux-Grossflaschen kreisen – und vor allem im Winter rollt unter der eleganten Glaskuppel die silberne «Voiture» von Tisch zu Tisch: mit Wagyu-Huftdeckel, Perlhühnern, Seezungen und anderen «grosses pièces». Grandhotel-Feeling, entspannt interpretiert. Dunkle Anzüge tragen hier nur die freundlichen Maîtres.
Executive Chef Stefan Lünse tobt sich kulinarisch eigentlich im «Prato Borni» aus. Aber er kümmert sich mit seinem Stellverteter Jimmy Beck auch engagiert um die Brasserie-Karte. Was sich bei ihren Vorgängern bewährt hat, bleibt drauf. Neues kommt dazu: Die Burgunder Schnecken etwa, die hier nicht wie meist üblich in Kräuterbutter ertränkt werden, sondern von Weisswein, Crème fraîche, Lauch und Champignons umzingelt sind und so viel besser zur Geltung kommen. Beim Schneckenragout bleibt es nicht. Auch Kutteln (auf toskanische Art), Kalbskopf (mit Onsen-Ei), hausgemachte Foie-gras-Terrine (mit Süssweingelee) und eine grosszügig inszenierte Bouillabaisse sind im Klassikerangebot.
Notizen vom letzten Besuch: Wir bestellen in Grandhotels immer gern eine klassische Oxtail-Kraftbrühe. In der Küche gibt’s Berge von Knochen, also ist die Bouillon intensiv und auch vorbildlich heiss. Das gewisse Etwas in der Brühe: kleine, feine, sorgfältig geformte Plin. Beim Balfegó-Tuna-Tatar wird das Versprechen «pikant» eingelöst, wir mögen auch die fast violette Ponzu (mit Anchan-Tea) dazu. Beim Fisch setzen wir auf die Walliser Egli, ein blitzsauberes Zuchtprodukt; die Remouladensauce dazu ist selbstverständlich hausgemacht. 100 Prozent Wallis auch zum Dessert: Aprikosensorbet und Abricotine AOC bis zum Abwinken.


