
Cima
Pascal und Sina Ralos führen in der Altstadt bereits das «Romy» (14 Punkte), jetzt haben sie an der Rathausgasse zusammen mit Küchenchefin Valentina Tacconelli das «Cima» in einem schicken Gewölbekeller mit offener Küche eröffnet. Geboten wird eine moderne, alpine Küche, die mehr auf Bodenständigkeit als auf Pinzettengerichte setzt.
Der Einstieg sitzt: Waldpilze auf Champignon-Zwiebel-Püree mit frittiertem Eigelb und Belper Knolle – cremig und herzhaft. Stark ist auch die als Schnitzel servierte Rindszunge mit Kräuter-Mayo und eingelegten Senfkörnern, Allein die Pasta lohnt den Besuch: Agnolotti, mit Kalbsschulter und Wurzelgemüse gefüllt, mit Rüeblisauce, Kalbsjus und Rüebli-Chips. Oder Cappellacci mit Ricotta-Frischkäsefüllung an Alpkäsesauce mit Apfelcreme, Joghurt-Chips und gar dominanter Haselnuss. Beim zarten AlpenZander sorgt säuerlicher Spitzkohl für Kontrast, die Beurre blanc dürfte aber buttriger sein. Der Brasato dagegen ist so, wie er sein muss: zart und schmelzend mit dichter Sauce, cremiger Polenta und leicht säuerlicher Eschalotte.
Den gelungenen Schluss macht eine flambierte Apfeltarte mit Milch-Grappa-Glace. Souveräner Service, spannende Weinkarte mit über 500 Positionen – und 13 Punkte als Startkapital.


Pascal und Sina Ralos führen in der Altstadt bereits das «Romy» (14 Punkte), jetzt haben sie an der Rathausgasse zusammen mit Küchenchefin Valentina Tacconelli das «Cima» in einem schicken Gewölbekeller mit offener Küche eröffnet. Geboten wird eine moderne, alpine Küche, die mehr auf Bodenständigkeit als auf Pinzettengerichte setzt.
Der Einstieg sitzt: Waldpilze auf Champignon-Zwiebel-Püree mit frittiertem Eigelb und Belper Knolle – cremig und herzhaft. Stark ist auch die als Schnitzel servierte Rindszunge mit Kräuter-Mayo und eingelegten Senfkörnern, Allein die Pasta lohnt den Besuch: Agnolotti, mit Kalbsschulter und Wurzelgemüse gefüllt, mit Rüeblisauce, Kalbsjus und Rüebli-Chips. Oder Cappellacci mit Ricotta-Frischkäsefüllung an Alpkäsesauce mit Apfelcreme, Joghurt-Chips und gar dominanter Haselnuss. Beim zarten AlpenZander sorgt säuerlicher Spitzkohl für Kontrast, die Beurre blanc dürfte aber buttriger sein. Der Brasato dagegen ist so, wie er sein muss: zart und schmelzend mit dichter Sauce, cremiger Polenta und leicht säuerlicher Eschalotte.
Den gelungenen Schluss macht eine flambierte Apfeltarte mit Milch-Grappa-Glace. Souveräner Service, spannende Weinkarte mit über 500 Positionen – und 13 Punkte als Startkapital.


