
Buech
Die hoch über dem Zürichsee gelegene, mehr als 100 Jahre alte «Buech» ist eine Institution. Auch mit modernerem Konzept. Caminada-Schüler Nicolas Schröder ist der neue Chef, verblüfft uns alle und darf feiern: Er ist GaultMillaus «Entdeckung des Jahres».
Einige Goldküsten-Gourmands dürften den hier einst servierten Klassikern wie Wiener Schnitzel oder Kalbsleberli nachtrauern. Aber heute haben sie eine sehr valable Alternative. Im Herbst 2025 hat Andreas Caminada im Auftrag von «The Living Circle» das Haus mit den gemütlichen Gaststuben und der Terrasse übernommen. Entstanden ist kein Gourmettempel – die Karte pendelt zwischen Fine Dining und Bodenständigkeit. Nicolas Schröder, der erstmals eine Küche führt, gibt den neuen Stil der «Buech» schon mit den Snacks vor: Schmorbraten-Kroketten mit Barbecue-Sauce, Scampi fritti mit Chili-Mayonnaise. Auch die Suppe ist ein Statement: In der schaumigen, kräftigen Krustentierbisque schwimmen zwei Krustentier-Ravioli sowie Zander, Saibling und Kaisergranat. Fische gehören in der «Buech» wie in allen Caminada-Restaurants zu den Highlights. Besonders gelungen: die akkurat geschnittenen, schmelzenden Kingfish-Tranchen mit erfrischendem Ceviche-Sud, knackigem Stangensellerie, Mini-Eierschwämmli, weissen Erdbeeren und Kräutern.
Viel Power steckt in den glacierten Kalbsmilken mit Morcheln, Kohlrabi, Kartoffelschaum und Bärlauch. Im Hauptgang entscheiden wir uns gegen das Lamm mit Tomaten und Artischocken oder die geschmorte Kaninchenkeule mit Gremolata und schwarzem Knoblauch – und setzen aufs Wiener Schnitzel: dünnes, saftiges Kalbfleisch, eine in Butterschmalz ausgebackene, vorbildliche Panade und dazu schön altmodischen Gurkensalat.
Die Desserts sind für den Chef ein Heimspiel – er war ja schon auf «Schloss Schauenstein» für die Desserts zuständig. Unser Liebling: das schneeweisse Quarktörtchen mit leuchtend grünem, erfrischendem Sauerampfersorbet mit allerlei Kräutern. Tadelloser Service, hervorragende Weinkarte.


Die hoch über dem Zürichsee gelegene, mehr als 100 Jahre alte «Buech» ist eine Institution. Auch mit modernerem Konzept. Caminada-Schüler Nicolas Schröder ist der neue Chef, verblüfft uns alle und darf feiern: Er ist GaultMillaus «Entdeckung des Jahres».
Einige Goldküsten-Gourmands dürften den hier einst servierten Klassikern wie Wiener Schnitzel oder Kalbsleberli nachtrauern. Aber heute haben sie eine sehr valable Alternative. Im Herbst 2025 hat Andreas Caminada im Auftrag von «The Living Circle» das Haus mit den gemütlichen Gaststuben und der Terrasse übernommen. Entstanden ist kein Gourmettempel – die Karte pendelt zwischen Fine Dining und Bodenständigkeit. Nicolas Schröder, der erstmals eine Küche führt, gibt den neuen Stil der «Buech» schon mit den Snacks vor: Schmorbraten-Kroketten mit Barbecue-Sauce, Scampi fritti mit Chili-Mayonnaise. Auch die Suppe ist ein Statement: In der schaumigen, kräftigen Krustentierbisque schwimmen zwei Krustentier-Ravioli sowie Zander, Saibling und Kaisergranat. Fische gehören in der «Buech» wie in allen Caminada-Restaurants zu den Highlights. Besonders gelungen: die akkurat geschnittenen, schmelzenden Kingfish-Tranchen mit erfrischendem Ceviche-Sud, knackigem Stangensellerie, Mini-Eierschwämmli, weissen Erdbeeren und Kräutern.
Viel Power steckt in den glacierten Kalbsmilken mit Morcheln, Kohlrabi, Kartoffelschaum und Bärlauch. Im Hauptgang entscheiden wir uns gegen das Lamm mit Tomaten und Artischocken oder die geschmorte Kaninchenkeule mit Gremolata und schwarzem Knoblauch – und setzen aufs Wiener Schnitzel: dünnes, saftiges Kalbfleisch, eine in Butterschmalz ausgebackene, vorbildliche Panade und dazu schön altmodischen Gurkensalat.
Die Desserts sind für den Chef ein Heimspiel – er war ja schon auf «Schloss Schauenstein» für die Desserts zuständig. Unser Liebling: das schneeweisse Quarktörtchen mit leuchtend grünem, erfrischendem Sauerampfersorbet mit allerlei Kräutern. Tadelloser Service, hervorragende Weinkarte.


