
Beaufort
Das Beste kommt übers Wasser: Michael Näpflin, Fischer (und Beizer) vom «Schwybogen», Seelisberg UR, bringt seinen Fang rechtzeitig zum Mittagsservice mit dem Boot ins «Beaufort» nach Brunnen. Felchen sind immer dabei, Hecht und Seeforelle öfters. Werner Maus mag die etwas unterschätzten Felchen, bereitet sie in der winzig kleinen Küche immer wieder in anderen Varianten zu, serviert sie schon mal mit einem überraschenden Wasabi-Risotto. Das volle Programm gibt’s in einer Süsswasserfisch-Bouillabaisse, selbst eine Hechttranche flutscht da noch rein in den grossen Topf. Die schlechte Nachricht: Die Fische werden gnadenlos geschreddert, liegen ausgesprochen kleinteilig im Teller. Die gute Nachricht: Der Geschmack der «Beaufort»-Bouillabaisse begeistert. Gilt auch für die Sauce rouille auf dem kleinen Toast. Alternative aus dem Meer: isländischer Seeteufel, serviert mit Frühlingszwiebeln, Felchen und Wasabi.
Werner Maus, in Belgien geboren, in Brunnen zu Hause, überrascht seine Stammgäste im Segelhafen immer wieder. Ein Volltreffer war der Zander, angerichtet auf beeindruckendem Champagner-Sauerkraut. Asiatisch geht auch: Thai-Salat mit reichlich Streifen vom Entrecote. Mit Thai-Basilikum und Thai-Koriander haben wir gerechnet, die Ananasstücke überraschten. Sie sorgten für (unnötige) Süsse; muss in einem klassischen Yum Nua nicht sein. Tadellos war das Duo vom Alpschwein: Filet und Bauch an Honig-Rosmarinjus mit einem Laugenknödel als offizieller Beilage. Wir wünschten uns die Eierschwämmli-Tortelli aus einem anderen Hauptgang (Innerschwyzer Kalbssteak). Dass die Ravioli nicht hausgemacht sind, wird auf der Karte korrekt deklariert. Ganz mag der Chef seine Heimat übrigens nicht verleugnen: In den Topf mit den (dänischen) Moules etwa kommt noch ein Schuss belgisches Bier («La Chouffe»).


Das Beste kommt übers Wasser: Michael Näpflin, Fischer (und Beizer) vom «Schwybogen», Seelisberg UR, bringt seinen Fang rechtzeitig zum Mittagsservice mit dem Boot ins «Beaufort» nach Brunnen. Felchen sind immer dabei, Hecht und Seeforelle öfters. Werner Maus mag die etwas unterschätzten Felchen, bereitet sie in der winzig kleinen Küche immer wieder in anderen Varianten zu, serviert sie schon mal mit einem überraschenden Wasabi-Risotto. Das volle Programm gibt’s in einer Süsswasserfisch-Bouillabaisse, selbst eine Hechttranche flutscht da noch rein in den grossen Topf. Die schlechte Nachricht: Die Fische werden gnadenlos geschreddert, liegen ausgesprochen kleinteilig im Teller. Die gute Nachricht: Der Geschmack der «Beaufort»-Bouillabaisse begeistert. Gilt auch für die Sauce rouille auf dem kleinen Toast. Alternative aus dem Meer: isländischer Seeteufel, serviert mit Frühlingszwiebeln, Felchen und Wasabi.
Werner Maus, in Belgien geboren, in Brunnen zu Hause, überrascht seine Stammgäste im Segelhafen immer wieder. Ein Volltreffer war der Zander, angerichtet auf beeindruckendem Champagner-Sauerkraut. Asiatisch geht auch: Thai-Salat mit reichlich Streifen vom Entrecote. Mit Thai-Basilikum und Thai-Koriander haben wir gerechnet, die Ananasstücke überraschten. Sie sorgten für (unnötige) Süsse; muss in einem klassischen Yum Nua nicht sein. Tadellos war das Duo vom Alpschwein: Filet und Bauch an Honig-Rosmarinjus mit einem Laugenknödel als offizieller Beilage. Wir wünschten uns die Eierschwämmli-Tortelli aus einem anderen Hauptgang (Innerschwyzer Kalbssteak). Dass die Ravioli nicht hausgemacht sind, wird auf der Karte korrekt deklariert. Ganz mag der Chef seine Heimat übrigens nicht verleugnen: In den Topf mit den (dänischen) Moules etwa kommt noch ein Schuss belgisches Bier («La Chouffe»).


