
Four Seasons Hotel des Bergues
Seit jeher ist das Gourmetlokal des 200-jährigen Hotelpalasts eines der elegantesten und luxuriösesten Restaurants der Stadt. Im «Lago» wechseln die Chefs aber in hohem Takt. Jetzt steht der junge Andrea Messina aus dem Piemont nach einem Parcours durch renommierte Häuser rund um die Welt in der Küche – und was er auf die Teller bringt, hat Niveau.
Etwa als Amuse-bouches eine Tartelette von Tomate und Pfirsich, eine Bloody-Mary-Variation und einen Zucchini-Ricotta-Toast. Dann einen ausgezeichneten Carpaccio vom Rind mit Sommertrüffel oder einen ebenso guten Carpaccio von Gamberi rossi mit Rosmarin und Aprikose. Eine Hommage ans Mittelmeer ist der Pulpo mit Artischocken (als Püree und frittiert), das Vitello tonnato mit Pickles ein Musterbeispiel seiner Art. Enttäuscht hat in einem italienisch geprägten Lokal aber ausgerechnet die Pasta. Die mit Rind alla genovese gefüllten Bottoni (Ravioli) waren trotz einer Creme aus 36 Monate lang gereiftem Parmesan zu trocken und hatten kaum Geschmack. Und die Tagliolini wurden in einer Bisque aus Krustentierköpfen mit einer kleinen Langustine und auch noch mit Kaviar serviert – letzterer diente wohl vor allem dazu, den stolzen Preis von 66 Franken zu rechtfertigen. Das zarte Geflügel mit sagenhafter Caponata war dagegen den Preis wert. Den vorzüglichen Schluss machte eine Kreation rund um Erdbeeren und Basilikum von Patissier Lyece Mayor. Aussergewöhnlich gut bestückter Weinkeller.


Seit jeher ist das Gourmetlokal des 200-jährigen Hotelpalasts eines der elegantesten und luxuriösesten Restaurants der Stadt. Im «Lago» wechseln die Chefs aber in hohem Takt. Jetzt steht der junge Andrea Messina aus dem Piemont nach einem Parcours durch renommierte Häuser rund um die Welt in der Küche – und was er auf die Teller bringt, hat Niveau.
Etwa als Amuse-bouches eine Tartelette von Tomate und Pfirsich, eine Bloody-Mary-Variation und einen Zucchini-Ricotta-Toast. Dann einen ausgezeichneten Carpaccio vom Rind mit Sommertrüffel oder einen ebenso guten Carpaccio von Gamberi rossi mit Rosmarin und Aprikose. Eine Hommage ans Mittelmeer ist der Pulpo mit Artischocken (als Püree und frittiert), das Vitello tonnato mit Pickles ein Musterbeispiel seiner Art. Enttäuscht hat in einem italienisch geprägten Lokal aber ausgerechnet die Pasta. Die mit Rind alla genovese gefüllten Bottoni (Ravioli) waren trotz einer Creme aus 36 Monate lang gereiftem Parmesan zu trocken und hatten kaum Geschmack. Und die Tagliolini wurden in einer Bisque aus Krustentierköpfen mit einer kleinen Langustine und auch noch mit Kaviar serviert – letzterer diente wohl vor allem dazu, den stolzen Preis von 66 Franken zu rechtfertigen. Das zarte Geflügel mit sagenhafter Caponata war dagegen den Preis wert. Den vorzüglichen Schluss machte eine Kreation rund um Erdbeeren und Basilikum von Patissier Lyece Mayor. Aussergewöhnlich gut bestückter Weinkeller.


