
Daniele
Pasta e Pesce? Da fehlt noch was: Güggel sind in Luzern vorübergehend zur Mangelware geworden! Im «Daniele» nennt man ihn, wie es sich in einem italienischen Ristorante gehört, «Galletto intero», aber das Mistkratzerli stammt aus Frankreich: Mais-Poulets, von Bianchi angeliefert. Die italienischen Chefs draussen in der Küche bereiten ihn meisterhaft zu; der Güggel ist ebenso saftig wie knusprig und wird so aufgeschnitten, dass ihn auch Nicht-Chirurgen stressfrei vom Knochen lösen können. Beilagen: eine rassige Safran-Mayo, Rosmarinkartoffeln, auf besonderen Wunsch auch ein Acquarello-Parmesan-Risotto der eher flüssigen Art.
Stinco (Schweinehaxe), Spigola (Wolfsbarsch) und Sogliola (ganze Seezunge, im Ofen gegart) sind auch okay. Aber eigentlich sind die Paste bei Patron Daniele Apruzzese das grosse Thema: Mancini-Spaghetti mit Scardovari-Vongole aus dem Podelta, Carbonara senza panna (hoffentlich auch!), Tonarelli cacio e pepe; bei Pfeffer und Parmesan-Creme bleibt’s nicht, auch ein Löffel Kaviar kommt über die dicken Nudeln. Auch gut: die Paccheri mit Rosmarin und vor allem mit weissem, grob geschnittenem Kaninchenragout. Nur die Cassata hat uns nicht so gefallen: Die geriet eindeutig zu süss.
Im «Daniele» fühlen sich Weinfreaks wohl. Und auch Winzer: Stammgast Wolfgang Reitzle vom Weingut Villa Santa Stefano bringt seinen Spitzenwein Loto 2022 aus der Toskana mit. Den kriegt man (noch) zum fairen Preis (110 Franken) und sogar im Offenausschank.


Pasta e Pesce? Da fehlt noch was: Güggel sind in Luzern vorübergehend zur Mangelware geworden! Im «Daniele» nennt man ihn, wie es sich in einem italienischen Ristorante gehört, «Galletto intero», aber das Mistkratzerli stammt aus Frankreich: Mais-Poulets, von Bianchi angeliefert. Die italienischen Chefs draussen in der Küche bereiten ihn meisterhaft zu; der Güggel ist ebenso saftig wie knusprig und wird so aufgeschnitten, dass ihn auch Nicht-Chirurgen stressfrei vom Knochen lösen können. Beilagen: eine rassige Safran-Mayo, Rosmarinkartoffeln, auf besonderen Wunsch auch ein Acquarello-Parmesan-Risotto der eher flüssigen Art.
Stinco (Schweinehaxe), Spigola (Wolfsbarsch) und Sogliola (ganze Seezunge, im Ofen gegart) sind auch okay. Aber eigentlich sind die Paste bei Patron Daniele Apruzzese das grosse Thema: Mancini-Spaghetti mit Scardovari-Vongole aus dem Podelta, Carbonara senza panna (hoffentlich auch!), Tonarelli cacio e pepe; bei Pfeffer und Parmesan-Creme bleibt’s nicht, auch ein Löffel Kaviar kommt über die dicken Nudeln. Auch gut: die Paccheri mit Rosmarin und vor allem mit weissem, grob geschnittenem Kaninchenragout. Nur die Cassata hat uns nicht so gefallen: Die geriet eindeutig zu süss.
Im «Daniele» fühlen sich Weinfreaks wohl. Und auch Winzer: Stammgast Wolfgang Reitzle vom Weingut Villa Santa Stefano bringt seinen Spitzenwein Loto 2022 aus der Toskana mit. Den kriegt man (noch) zum fairen Preis (110 Franken) und sogar im Offenausschank.


