Restaurant

Didier de Courten

Hotel Terminus,
Rue du Bourg 1
3960 Sierre
Didier de Courten
ChefDidier de Courten
RuhetageSonntag, Montag
Preise: M 125.–D 180.–/250.–
ServiceTerrasse/Garten, Parking, Rollstuhlgängig
Telefon+41 27 455 13 51

Die Zeit bremst weder Energie, Entschlossenheit noch Kreativität von Didier de Courten. Sein Stil ist unverkennbar, seine Küche Moden und Trends stets einen Schritt voraus. Seit Langem umgibt sich der sensible, anspruchsvolle Chef in Küche und Service mit hochmotivierten, kompetenten Mitarbeitenden. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass das Essen im eleganten, schlichten Saal zum unvergesslichen Erlebnis wird. Bei unserem Besuch im verregneten Frühling wirkte jeder Gang wie ein wärmender Sonnenstrahl. De Courten, seit Jahren auf dem Höhepunkt seines Könnens, hat sich nochmals gesteigert.

Die Kombination von Randen und Mango ist nicht selbstverständlich - hier vereinigte sie sich zum exquisiten Tatar und wunderbaren Amuse-bouche. Wie immer spielte der Chef meisterlich mit Aromen und Zutaten, wagte neue Verbindungen und erstaunliche Komplexitäten. So servierte er zum Beispiel Berner Rose, Artischocke und Kaviar aus Uruguay als Hommage an die mit Agrumenzesten aromatisierte Tomate. Nach wie vor unübertroffen ist die Langustine mit Sabayon von rotem Curry. Der Thunfisch verband sich mit einer Sauerkirsche und einer Fjordforelle; Yuzu und rote Beeren sorgten für säuerlichen Touch - bei diesem Signature Dish kann der Gast übrigens Aromen und Farbeffekte nach eigenem Gusto variieren. Im nächsten Gang war Hummer angesagt: die Scheren in einer Remoulade in Zucchetti-Cannelloni, das Fleisch betont von roten Beeren, das Ganze ein echtes Frühlingsgedicht. Spektakulär auch der Turbot an Kalamansi-Creme mit Fenchelflan, konfierten Agrumen, Kapern und einem Hauch Harissa für ein bisschen Pep. Grüne und weisse Spargeln spielten mit Fregola sarda und einem frechen Espuma mit knusprigen Haselnussspänen. Morcheln und Eierschwämme lagen an einer Emulsion aus Gletscherwein, Böhnchen und konfierte rote Zwiebeln sorgten für Harmonie. Das Schwarznasen-Lamm mit Bibernelle und Lindenblüten, das de Courten mit Schafsmilchglace und Beeren aufwertet, war eine weitere erstaunliche Entdeckung.

Exzellente Käse, vor allem jene von der Alp, auf der de Courtens Kühe weiden. Ebenfalls auf höchstem Niveau, aber nicht ganz so spektakulär die Desserts: neu interpretierte Zitronentarte mit Meringue und Japanischer Wollmispel und Schokoladenmoelleux mit Erdbeeren und Pistazien. Der hervorragende junge Sommelier Antoine Tarlier empfiehlt mit viel Talent Trouvaillen aus dem grandiosen Keller, aufmerksamer und freundlicher Service.

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